Herbstferien
Die Herbstferien in der Schule nutzten einige Geschwisterkinder um wieder mal Kindergartenluft zu schnuppern und einen Tag im Wald zu erleben. Bei traumhaftem Wetter lieferten sich die Kinder Blätterschlachten, malten Herbstbäume oder bastelten Drachen. Mit Eimern wurden im nahen Buchenwälchen Blätter gesammelt, welche zu einem Laubhaufen zusammengeschüttet wurden, um dann darin nach Herzenslust zu toben und zu springen. Passend in diese schönen Spätherbsttage fiel auch Thor´s Geburtstag, welcher gebührend mit Kuchen, Nüssen und Mandarinen gefeiert wurde.
Auch waren die Waldarbeiter wieder mal am Werke um vor dem Winter letzte Arbeiten zu verichten. Für viele Kinder war das Anlaß, ihnen bei ihrer Tätigkeit zuzuschauen. Als "Belohnung" bekamen sie eine Holzscheibe und diverse Keile von den Arbeitern geschenkt.
Martinsfeier
Als Vorbereitung auf den Martinsumzug übten Marie, Steffi und Thor mit den Kindern eifrig Martins- und Laternenlieder ein. Des öfteren wurde die Geschichte vom heiligen Sankt Martin vorgelesen und die geplante Aufführung, welche während dem Umzug stattfinden sollte, wurde gemeinsam eingeübt. Eine kleine Generalprobe hiervon fand dann im Alzenauer Seniorenheim statt. Die Waldkinder besuchten mit ihren selbstgebastelten Laternen die Senioren, sangen Martinslieder und spielten nebenbei mit den Meerschweinchen, die im Seniorenheim ihr Zuhause haben. Das Mittagessen (Schnitzel mit Pommes) ließen sich alle gemeinsam schmecken (außer die Meerschweinchen natürlich).
Der Höhepunkt im Monat November war sicherlich der Martinsumzug durch den Wald, der am Freitag, den 14.11.08 stattfand. Es war herrlich anzuschauen wie die Kleinen stolz mit ihren selbstgebastelten Laternen durch den Wald marschierten und eifrig mit musikalischer Begleitung ihre Lieder schmetterten. Die einstudierte Aufführung gelang den Akteuren hervorragend und beim abschließenden Lagerfeuer ließen sich die Waldkinder bei Kinderpunsch ihre Martinsbrezeln und gegrilltes Stockbrot schmecken, während ihre Eltern bei Tee und Glühwein die mitgebrachten Lebkuchen und Brezeln verspeisten.
Apfelsaftkelterei
Da es in diesem Jahr so viele Äpfel gab, hatten unsere Erzieher die Idee, gemeinsam mit den Kindern Apfelsaft zu keltern. Thor, als echter Kahlgründer, besorgte eine Apfelpresse und die dazu notwendigen Gerätschaften und los ging's. Zuerst wurden die Äpfel von einem Teil der Kinder in einer großen Wanne gewaschen. Marie schnitt mit anderen Kindern die gewaschenen Äpfel in kleine Stücke bevor diese dann in die Apfelmühle gegeben wurden. Jedes Kind, das Lust dazu hatte, durfte an der Kurbel der Mühle drehen, so dass die Äpfel bald zermahlen waren. Der gewonnene Trester wurde anschließend in die Presse gegeben und was dabei herauskam - nämlich ein köstlicher Apfelsaft - wurde von den Kindern sogleich probiert. Es wurde so viel Apfelsaft gepresst, dass auch die Eltern noch Gelegenheit hatten das köstliche Eigenprodukt zu probieren. Auch am nächsten Tag wurde eifrig weiter gekeltert und jedes Kind bekam eine Trinkflasche mit dem selbstgemachten Apfelsaft gefüllt. Der Saft vom Vortag wurde abgekocht, gefiltert und dann ebenfalls verköstigt. Die folgenden Tage wurde weiter fleißig geschnitten, gemahlen, gepresst und probiert und zu guter Letzt auch noch Apfelbrei gekocht, der dann ganz frisch serviert wurde.
Erster Schnee
Ende November gab es den ersten Schnee in diesem Winter. Viele Waldkinder ließen sich von der Kälte nicht abschrecken und formten eifrig Schneekugeln mit welchen sie spielten. Andere Kinder machten es sich in der warmen Hütte vor dem Ofen gemütlich, spielten in der Kuschelecke oder malten ein Winterbild. An einem Tag war es so kalt, dass die Pfützen am Wegrand zugefroren waren, was den Kindern natürlich besonders gefiel. Sie hüpften auf dem Eis herum bis es zerbrach und spielten dann mit den Eisscherben. Wegen der Kälte verlegten viele Kinder ihre Aktivitäten in die Hütte. Neben dem normalen Freispiel wurden Lieder gesungen und Bücher über die kalte Jahreszeit vorgelesen. Schließlich wurde es an den folgenden Tagen wieder wärmer, so dass draußen wieder eifrig geschnitzt, gehämmert und gebohrt wurde. Klanghölzer und eine Kugelbahn wurden gebaut und Marie bastelte den Waldkindergartenadventskranz.
















