Daniela Fries

Foto Daniela Fries

Schon seit Beginn meiner Ausbildung zur Erzieherin verfolge ich mit großem Interesse die Arbeit von Waldkindergärten. Ein Praktikum während meiner Ausbildungszeit verstärkte schon damals meine Einstellung zu Alternativen von Regelkindergärten.

Ich bin Mutter eines Sohnes und habe in den letzten sechs Jahren viele berufliche Erfahrungen in einer Kindertagesstätte mit Kindern im Alter von 0-14 Jahren gesammelt. Nun bin ich glücklich darüber, seit August 2010 im Team des Waldkindergartens Alzenau einen neuen Weg zu gehen, der meinen beruflichen Idealen entspricht.

Ich bin der Meinung, dass der Wald der bestmögliche Ort für das Lernen mit allen Sinnen ist, und die Kinder durch das Fehlen von räumlichen Einschränkungen und Lärmbelastungen ihre eigenen Grenzen und inneren Prozesse besser erleben und ausdrücken können. Hierbei möchte ich die Kinder begleiten und mich gemeinsam mit ihnen auf den Weg machen.

Um meine pädagogischen Ziele zu erreichen, ist mir eine Gute und enge Zusammenarbeit mit den Kollegen und Eltern sehr wichtig.


Tanja Bachmann

Foto Tanja Bachmann

Als Mutter zweier Kinder hatte ich das Glück die Arbeit im Waldkindergarten bei einem Besuch mit meiner kleinen Tochter kennen lernen zu dürfen und war von der Atmosphäre im Wald begeistert. Durch meine Ausbildung bin ich sehr an pädagogischen Konzepten interessiert, die neue Wege gehen und suchen. Jetzt war mein großes Interesse an dieser pädagogischen Arbeit geweckt.
Um so mehr freue ich mich nun ein Teil des pädagogischen Teams zu sein und dieses seit dem 15.01.2010 tatkräftig unterstützen zu dürfen.

Ich bin Diplompädagogin und habe in Würzburg Elementarpädagogik studiert. In meiner Elternzeit habe ich eine Triple-P-Elterntrainer-Ausbildung gemacht.
Beruflich konnte ich Erfahrungen in der Familienhilfe, in der Krippenarbeit mit Kindern von 3 Monaten bis 4 Jahren und mit Familiengruppen im Alter von 1½ – 6 Jahren sammeln. Ganz individuelle Erfahrungen mache ich jeden Tag mit meinen eigenen Kindern.

Für mich ist die pädagogische Arbeit im Wald eine besondere Bereicherung, bei der es immer wieder neu möglich ist, die Natur und ihre vielzähligen Spiel- und Lernmöglichkeiten mit den Kindern im Kreis der Jahreszeiten neu zu erleben und ganz genau zu erkunden.
Dabei wünsche ich mir ein Umfeld, in dem sich Kinder frei und sicher entwickeln können, ihre eigenen Wege finden und selbst Akteure ihrer Bildung sein können.
Mir liegt dabei besonders am Herzen, den Kindern genügend Freiraum für das kreative Spiel zu schaffen. Denn gerade dort treffen sinnliche Erfahrungen, gegenseitiger Austausch und Lust etwas Neues auszuprobieren zusammen. Hier möchte ich die Kinder ganz besonders unterstützen ihre Ideen "selbst" umzusetzen.
Dabei ist es mir wichtig, die Kinder in ihrer Individualität wahrzunehmen und ihnen so auch die Möglichkeit zu geben ihre eigenen Grenzen zu erfahren und zu respektieren, genauso wie ich mir wünsche, daß sie auch die Grenzen der anderen achten.
Damit dies gut gelingen kann finde ich einen regen Austausch mit den Eltern wichtig.
Gerne würde ich die Kinder in der täglichen, erzieherischen Arbeit mit kreativen Ideen und Basteltätigkeiten sowie Projektarbeit bereichern.

Meine Hobbys: Argentinischen Tango tanzen lernen und mich in unserem Haus und Gärtchen gestalterisch betätigen.


Sandra Hempell

Foto Sandra Hempell

Vor einiger Zeit bin ich mit meiner Familie nach Alzenau gezogen und war nach vierjähriger Familienzeit wieder bereit in meinen Beruf als Erzieherin einzusteigen.
Das Prinzip des Waldkindergartens und der Naturpädagogik begeistern mich schon seit meiner Ausbildung Anfang der 90er Jahre als dies, zumindest in Deutschland, noch in den Kinderschuhen steckte. Nach dem Abitur habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Hier kristallisierte sich mein Berufswunsch endgültig heraus.

Doch während meiner Ausbildung und auch später in meiner beruflichen Tätigkeit stellte ich fest, dass Kinder in immer engere Pläne und Räume "passen" müssen, es dabei aber oft am Lernen "aus erster Hand" fehlt. Dabei bin ich fest davon überzeugt, dass die Natur unser bester Lehrmeister ist. Im Waldkindergarten können sich körperliche, geistige, emotionale und soziale Fähigkeiten durch ganzheitliche direkte Erfahrungen am stärksten entfalten.
Ich möchte in intensiver und vertrauensvoller Beziehung den Kindern den nötigen Raum geben, um ihre eigene Persönlichkeit finden und entfalten zu können. Als Beobachter, Begleiter und Unterstützer will ich die Kinder ermutigen, kreativ, wertschätzend und möglichst selbständig die Welt mit wachen Sinnen zu erforschen.

Um die mir anvertrauen Kinder professionell und kompetent begleiten zu können ist eine enge Zusammenarbeit mit Kollegen und Eltern unbedingt und regelmäßig nötig. Nur so können alle im Sinne des Kindes handeln und Weichen richtig stellen.
Kinder sind in ihrer Verschiedenheit einfach einzigartig. Dies kann ich in einer doch relativ kleinen Waldgruppe gut aufgreifen um Gruppenprozesse voranzubringen, zu festigen und zu formen.
Wenn Kinder ihr eigenes "Ich" erleben können und daraus ein "Wir" entsteht, können sie und können wir beruhigt und zuversichtlich in die Zukunft schauen.


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